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Aus der Menschheitsgeschichte

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Bereits seit der Altsteinzeit (10.000 – 5.000 v. Chr.) sind Tierbestattungen bekannt.

Eine Erklärung dieser Gräber kann die Möglichkeit der Existenz von heiligen Tieren im Rahmen eines Tierkultes (wie als „Bauopfer") sein, beim Hund sind auch emotionelle Gründe denkbar.

Vollständige Hundeskelette fand man auch in den kaiserlichen Siedlungen Mitteleuropas. In der Regel handelt es sich hierbei um sorgfältig ausgeführte Bestattungen. Bei den Sachsen, Friesen aber auch bei den Franken und Alemannen sind diese Grabstellen typisch. Neben diesen Grabstätten und den gefundenen spätsächsischen Pferdegräbern (750 – 800 n. Chr.), ließ man auch in anderen Kulturkreisen eine besondere Verehrung den toten Tieren zukommen.

So fand man als Beispiel in Ägypten das ca. 7 ha umfassende Areal des Tierfriedhofes „Tuna el-Gebel", 300 km südlich von Kairo. Das Zentrum des Tierfriedhofes ist ab 1500 n. Chr. nachweisbar. Auf diesem Tierfriedhof wurden neben Ibisse auch Paviane, Katzen, Hunde, Krokodile und Widder mumifiziert und bestattet. Insgesamt soll es ca. 120 Tierfriedhöfe aus der Spätzeit Ägyptens geben.

In Frankreich, genauer in Paris, findet man den neuzeitlich ältesten Tierfriedhof Europas. Gegründet wurde dieser im Jahre 1857. Siehe Bild oben.

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